Im Blogeintrag „Gärtnern in Zeiten des Klimawandels“ wurde bereits kurz auf die verschiedenen Möglichkeiten zum Wassermanagement im Kleingarten eingegangen. Hier soll es nun um das Wassermanagement per Bodenbearbeitung gehen, einer Methode, die ohne aufwendige Technik oder spezielle Materialen auskommt und somit sehr kostengünstig ist. Der Blogeintrag beruht auf Erfahrungen in unserer Kleingartenanlage und die hier beschriebenen Methoden weichen teilweise deutlich von den in Gartenbüchern beschriebenen ab, haben sich aber bei unserem schweren, lehmhaltigen Aueboden als sehr effizient herausgestellt. Bevor es dazu ins Detail geht, zuerst ein Paar Worte zum Hintergrund: Warum ist ein gutes Wassermanagement mittlerweile unerlässlich, um im Kleingarten vernünftige Erträge zu erzielen?

Niederschlag und Verdunstung in der Heißzeit

Der globale Klimawandel macht auch vor dem Grünen Herzen Deutschlands nicht halt: Das Jahresmittel der Temperatur der letzten 30 Jahre liegt mit 8.7°C bereits um mehr als 1.5°C über dem vorindustriellen Temperaturniveau (Quelle: Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz, TLUBN); die letzten fünf Jahre lagen bis auf eine Ausnahme noch einmal 2 bis 2.5°C darüber, beispielsweise 2025 mit 10.4°C. Selbst das von vielen als „kühl“ empfundene Jahr 2021 lag mit 8.4°C deutlich über dem vorindustriellen Niveau (Quelle: TLUBN Klimabericht 2025 und 2024). Beim Jahresniederschlag ist die Entwicklung weniger deutlich. In den letzten 10 Jahren gab es neben den ausgesprochenen Dürrejahren 2018, 2019, 2022 und 2025 auch einige Jahre, die mehr Niederschlag als das langjährige Mittel einbrachten, so z.B. 2021 und 2024. In fast allen Jahren gab es allerdings eine signifikante Abweichung der jährlichen Sonnenscheindauer – in den Jahren 2018 – 2020 jeweils zwischen 20 und 30% (Quelle: Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz, TLUBN). Zusammen mit den höheren Durchschnittstemperaturen geht damit eine höhere Verdunstung einher, was auch bei eigentlich ausreichenden Niederschlägen zu einer geringeren Bodenfeuchte und langfristig zu sinkenden Grundwasserpegeln führt. Weiterhin gibt es bei den Niederschlägen eine Verschiebung vom Sommer- zum Winterhalbjahr, sowie in den Sommermonaten eine Häufung von Starkregenereignissen, die oft den Hauptteil der Niederschlagsmenge im Sommer ausmachen. In den letzten Jahren gab es einige solche Starkregen, die nach längerer Trockenheit in wenigen Minuten zwischen 50 und 100 Liter Wasser pro m² einbrachten und in Kranichfeld und den umliegenden Dörfern zu Schlammlawinen von den umliegenden Äckern führten, da das Wasser nicht von den ausgetrockneten Böden aufgenommen werden konnte.

Bodenbearbeitung zur Verbesserung der Fähigkeit zur Wasseraufnahme

Im Kleingarten gibt es einige langjährig erprobte Mittel, die die Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens verbessern. Insbesondere schwere Böden wie in unserer Flussaue sollten im Herbst spatentief umgegraben werden, um die Niederschläge des Winterhalbjahrs tief eindringen zu lassen. Das Umgraben sollte mit dem Spaten von Hand erfolgen und als Ergebnis sollte die Erde in Schollen liegen, ähnlich einem gepflügten Acker. Die lockere Schichtung der Schollen erleichtert das Eindringen der Niederschläge und des Tauwassers erheblich. Nach günstigem Winterwetter mit Schnee und Frost zerfallen die Schollen bis zum Frühjahr und hinterlassen einen bereits recht feinkrümeligen Boden, der nur noch mit Karst und Rechen bearbeitet werden muss.

Leider liegt das klassisches Umgraben mit dem Spaten nicht mehr im Trend. In vielen modernen Gartenbüchern und Online-Ratgebern wird vom Umgraben generell abgeraten, da es die natürliche Bodenschichtung verändert und die Bodenlebewesen stören soll. Dazu ist anzumerken, dass ein seit vielen Jahren in Kultur befindlicher Gartenboden wie man ihn in unserer Gartenanlage antrifft in den oberen 30 bis 40 Zentimetern ohnehin keine natürliche Schichtung aufweist und sich vom Charakter deutlich vom unbearbeiteten Boden unterscheidet. Es ist eben kein Naturboden mehr, sondern ein über viele Jahre mit Kompost und Stalldung angereicherter Kulturboden, der Hortisol. Zu diesem gibt es hier eine interessante Broschüre des Thüringer Umweltministeriums, zu der unser Kleingartenverein einen kleinen Beitrag geleistet hat. Was die Störung der Bodenlebewesen angeht mag sich jeder Kleingärtner selbst ein Bild machen und das Bodenleben beurteilen. Beim Verfasser scheint zumindest die Anzahl an Regenwürmern in den Gartenbeeten deutlich höher zu sein als in den Rasenflächen.

Eine weitere Fraktion der Kleingärtner scheut das Umgraben mit dem Spaten und verwendet stattdessen lieber motorbetriebene Bodenfräsen. Sicherlich ist das Umgraben von Hand eine anstrengende Tätigkeit, die bei unpassendem Werkzeug zu Rückenschmerzen führen kann. Abhilfe kann ein Spaten mit langem Stiel schaffen, am besten ein Spatenblatt mit Schaufelstiel, was ein Bücken beim Umgraben nahezu unnötig macht. Im Ergebnis ist das Umgraben von Hand den Bodenfräsen jedenfalls deutlich überlegen. Die Bodenfräsen schaffen eine sehr feinkrümelige Struktur, die schon mit den ersten Niederschlägen in sich zusammen sackt und verdichtet. Weiterer Niederschlag kann dadurch schlechter eindringen und auch die Bearbeitung im Frühjahr gestaltet sich schwieriger. Oft wird dann im Frühjahr ein weiteres Mal mit der Bodenfräse unnötig tief gelockert, was zu Verlusten von Bodenfeuchte führt. Stattdessen sollten die Beete im Frühjahr nur oberflächlich mit Karst oder Rechen geglättet werden. Kapillaren werden dadurch aufgebrochen und die Verdunstung wird minimiert.

Im Verlauf des Sommerhalbjahrs bilden Hacken und Mulchen die besten Mittel zum Wassermanagement. Beide Methoden reduzieren die Verdunstung und erhalten den Boden in einem Zustand, der die Aufnahme von großen Wassermengen ermöglicht. Nach eigener Erfahrung sind beide Methoden durchaus gleichwertig und gut für den recht schweren, lehmhaltigen Boden in unserer Gartenanlage geeignet. Hacken kann in Jahren mit höherem Niederschlag zu besseren Ergebnissen führen, insbesondere was das Auftreten von Schnecken angeht. Gehackt werden sollte nicht tiefer als ca. 5 cm, um die Wurzeln der Gemüsepflanzen zu schonen. Die obere, feinkrümelig gehackte Bodenschicht trocknet rasch aus und schützt den darunter liegenden Boden vor weiterer Verdunstung. Nach jedem Regen oder nach intensivem Gießen sollte wiederum gehackt werden, um ein Rissigwerden des Bodens zu verhindern. Dabei werden gleichzeitig Unkräuter beseitigt, die in Konkurrenz zu unseren Nutzpflanzen stehen.

Die Mulchschicht übernimmt dieselbe Aufgabe wie eine gehackte Bodenschicht. Gemulcht werden sollte immer auf gelockertem Boden und erst nachdem sich der Boden ausreichend erwärmt hat. Ab Anfang Juni sollte das der Fall sein. Als Mulchmaterial eignet sich Stroh, Rasenschnitt, halbverrotteter Kompost, gern auch Einstreu vom Ausmisten. Der Mulch sollte je nach Kultur 5 – 10 cm hoch aufgebracht werden und im Jahresverlauf regelmäßig nachgegeben werden. Falls Holzhäcksel oder anderes kohlenstoffreiches und stickstoffarmes Material verwendet wird, sollte die Stickstoffgabe entsprechend angepasst werden, etwa durch Hornspäne.

Unkrautbeseitigung

Wer in diesem Sommer innerhalb unbewässerter Rasenflächen graben musste (z.B. für die Wühlmausbekämpfung), hat sicher feststellen können, dass der Boden unter dem Rasen steinhart und „knochentrocken“ war, während benachbarte bearbeitete oder gemulchte Flächen auch ohne Bewässerung noch wesentlich feuchter waren. Der Grund hierfür liegt natürlich in der höheren Verdunstung durch die dichte Rasenfläche, die mit ihrem dichten Wurzelwerk sehr effektiv Wasser aus dem Boden saugt und über die große Blattfläche verdunstet. Wucherndes Unkraut hat eine ähnliche Auswirkung wie eine dichte Rasenfläche. Die Pflanzen entziehen dem Boden Feuchtigkeit und konkurrieren mit den Kulturpflanzen um Licht und Dünger. Besser also regelmäßig beseitigen. Wurzelunkräuter wie Löwenzahn oder Quecke sollten möglichst samt Wurzel gerodet werden. Nach einem kräftigen Regen geht das besonders einfach. Das Unkraut kann dann gern als weiterer Mulch im Beet belassen oder je nach Gusto separat kompostiert werden.

Die Renaissance der Baumscheibe

Einige ältere Vereinsmitglieder können sich sicher noch an einen früheren langjährigen Vereinsvorsitzenden erinnern, der keinen Obstbaum ohne Baumscheibe als Teil der Obstanbaufläche akzeptieren wollte. Auch wenn das sicher über den im Bundeskleingartengesetz formulierten Anspruch hinaus geht, hat die Baumscheibe durchaus ihren Sinn und erlebt im aktuellen Klima eine Art Renaissance. Insbesondere bei jungen Bäumen stellt eine dichte Rasenfläche ein Problem dar, da gerade in trockenen Sommern nur wenig Wasser im Wurzelbereich der Bäume ankommt. Die Baumscheibe sollte mindestens so groß wie der Traufbereich der Krone des Jungbaums angelegt und dauerhaft unkrautfrei halten werden. Sie ist dazu entweder regelmäßig zu hacken oder im Frühjahr dick zu mulchen, gern mit abgelagertem Stallmist oder gebrauchter Kleintierstreu. Rindenmulch sollte generell nicht verwendet werden, da damit gern Rindenkrankheiten eingeschleppt werden.

Junger Quittenbaum mit gemulchter Baumscheibe

In ausgesprochen nassen Jahren kann im Bereich der Baumscheibe im Spätsommer Gründüngung gesät werden. Diese nimmt überschüssiges Wasser auf, wodurch das im Sommer gewachsene Holz besser ausreifen kann. Die Gründüngung kann im Spätherbst nach dem ersten Frost gerodet werden. Danach sollte die Baumscheibe für den Winter flach umgegraben werden.

Das Für- und Wider von Mulchfolien

Über die Verwendung von Mulchfolien wurde bereits ausführlich im Blog berichtet, z.B. hier zum Anbau von Wassermelonen. Nach einigen Jahren Erfahrung mit dieser Form des Anbaus zeigen sich neben den bereits beschriebenen Vorteilen auch einige Nachteile.

Auf voll besonnten Standorten kann es vor allem bei der im Melonenanbau üblichen Dammkultur zu Hitzeschäden im Frühjahr und Frühsommer kommen. Es dauert´nach der Pflanzung einige Wochen bis das Melonenbeet ausreichend von den Pflanzen überwachsen wurde und der Boden durch das Laub schattiert wird. Gibt es vorher eine heiße und sonnige Wetterlage, kann sich die sonnenzugewandte Seite des Dammes stark aufheizen und den Boden übermäßig erwärmen. Diese eigentlich gewünschte Erwärmung kann für die jungen Pflanzen zuviel des Guten sein und zu Wachstumsstockungen oder sogar zum Verlust von Jungpflanzen führen. Abhilfe kann das Unterlegen weißer Baumwoll- oder Leinentücher schaffen, die direkt um die Pflanzstellen gelegt werden. Die Tücher reflektieren Licht und kühlen nach dem Gießen durch Verdunstung.

Ungünstig kann weiterhin der Abfluss von Regenwasser sein, besonders dann, wenn in Dammkultur nur ein einzelner Damm angelegt wird oder das Beet leicht abschüssig liegt. Regenwasser fließt dann größtenteils ab, so dass nicht auf das Gießen verzichtet werden kann. Planliegende Beete, die ebenfalls mit Folie gemulcht wurden oder mehrere Reihen Dämme nebeneinander erhalten dagegen meist ausreichend natürlichen Niederschlag. Hier überwiegt die stark reduzierte Verdunstung vor der geringfügig reduzierten Fähigkeit zur Wasseraufnahme.

Anbau auf Mulchfolie und Naturmulch

Im obigen Foto ist links die Dammkultur von Wassermelonen zu sehen (Süden liegt links im Bild). Die Melonenpflanzen wurden zur gleichen Zeit Ende Mai gepflanzt. Noch Ende Juni ist der Unterschied zwischen den auf der Südseite des Dammes gepflanzen Exemplaren und denen auf der Nordseite deutlich zu erkennen, und auch im Gesamtertrag hat sich der Stress im Frühjahr bemerkbar gemacht. Erst nach dem Unterlegen von Stoffbahnen Anfang Juni konnten sich die Pflanzen auf der Südseite weiterentwicken.

Der Boden auf der linken Seite des Dammes war im Sommer deutlich trockener, das Regenwasser nach Gewittern zum ungemulchten Nachbargarten abfloss. Auf der rechten Seite des Dammes konnte das Wasser im Mulch versickern.

Rechts neben dem Melonenbeet folgt ein ebenfalls mit Folie gemulchtes Beet mit Paprika, Basilikum und Tomaten. Hier wurde von Anfang an eine dünne Schicht Naturmulch auf die Folie aufgebracht, um eine übermäßige Erwärmung zu vermeiden. Dieses Verfahren funktioniert nur bei ebenen Beeten; bei Dammkultur rutscht das Mulchmaterial von der Folie ab.

Die Beete rechts neben den Tomaten wurden nur mit Naturmulch bedeckt, vor allem mit Kleintierstreu, Stroh und Rasenschnitt. Die Bodenfeuchte war auf diesen Beeten unter den Wetterbedingungen 2026 günstiger als beim Anbau auf Mulchfolie. Auch während langer Trockenperioden blieb der Boden ausreichend feucht, so dass das Gießen ausschließlich mit dem aufgefangenen Regenwasser ausgereicht hat.

Dick mit Naturmulch bedeckte Erdbeerbeete

Die dick gemulchte Fläche ist im Sommer allerdings auch ein beliebter Lebensraum für Maulwürfe, die dann vor allem in frisch bepflanzten Bereichen durch das Unterwühlen der Jungpflanzen einigen Schaden anrichten können. Maulwürfe stehen unter Naturschutz und dürfen nicht wie etwa Wühlmäuse in Fallen getötet werden. Abgesehen vom Schutzstatus verzehren die possierlichen Tiere verzehren einiges an Engerlingen, Erdraupen und Drahtwürmern, die im Gemüseanbau großen Schaden anrichten können. Auch ein Verdrängen verbietet sich also für den ambitionierten Kleingärtner. Wie trotz Maulwurf auch in trockenen Sommern erfolgreich Erdbeerjungpflanzen gesetzt werden können, soll in einem separaten Beitrag beschrieben werden.

Was bringt das Ganze? Erbebnisse aus einem trockenen Sommer

Die Anbausaison 2026 war wieder einmal sehr gut geeignet, um den wassersparenden Anbau bei trockener und heißer Witterung zu testen. Im Garten des Verfassers stand ausschließlich das von den Dachflächen der Laube gesammelte Regenwasser zur Verfügung, das in zwei 1000-Liter-fassenden IBC-Containern sowie einigen Regenfässern gesammelt wurde. Gießen musste sich also auf das notwendige Mindestmaß beschränken.

Zuerst einmal zu den Fehlschlägen: Ein früher Kohlrabi-Anbau zwischen zwei Streifen Mulchfolie und zusätzlich bedeckt mit Naturmulch hat keine guten Ergebnisse gebracht. Die Knollen blieben klein und rissen aufgrund der unregelmäßigen Wassergaben auf. Es zeigt sich wieder einmal, dass Kohlanbau im Frühjahr und Sommer nur mit dauerhafter Bewässerung gelingt. Komplett misslungen ist der Anbau von Steckrüben, die sowohl auf Mulchfolie als auch auf dick mit Naturmulch bedeckten Beeten ein Opfer der Erdflöhe wurden.

Hervorragend funktierten dagegen wieder Tomaten, Paprika und Auberginen, alle auf Mulchfolie plus etwas Naturmulch angebaut. Die Tomaten wurden nur einmal nach dem Auspflanzen gegossen und mussten danach mit dem vorlieb nehmen, was vom Himmel fiel. Im separaten Bericht zu OekoTom ist ein Zwischenstand dazu zu finden. Der Ertrag war wieder sehr reichlich, über 40 kg von 12 Pflanzen Stabtomaten. Auch die Qualität war hervorragend, es gab nur sehr wenige Platzer.

Bei Erdbeeren ist der Anbau auf Mulch schon lange etabliert, siehe den Englischen Namen „Strohbeere“. Auch hier waren die Ergebnisse 2026 sehr erfreulich. Die Ernte war trotz Trockenheit gut und die Pflanzen konnten sich nach der Ernte sehr gut erholen und Ausläufer bilden.

Auch Wassermelonen konnten wieder mit gutem Erfolg auf Mist und Mulchfolie angebaut werden. Gegossen wurde von Juni bis August wöchentlich etwa 10 Liter pro m². Insgesamt gab von 12 m² Anbaufläche einen Ertrag von über 80 kg, größtenteils in sehr guter Qualität. Angebaut wurde wieder die bewährte Sorte Blacktail Mountain. Ebenso gut verlief der Anbau von verschiedenen Kürbissorten. Besonders die Sorte Honey Nut, eine kleinfruchtige Butternut-Sorte, erwies sich wieder als sehr ertragreich, mit 39 Früchten von einer einzigen Pflanze. Gegossen wurde die Pflanze mit 10 Litern pro Woche von Juni bis August.

Melonenernte vom 6. September 2026

Ebenfalls sehr gut verlief der Anbau von Steckzwiebeln, Rote Rüben und Sellerie. Diese Kulturen wurden dick mit Kleintierstreu gemulcht und nur sporadisch gegossen. Es gab einen sehr zufriedenstellenden Ertrag und bei den Rüben und Sellerie sehr schöne und große Knollen.

Insgesamt konnte der Gießaufwand durch die Bodenbearbeitung mittels Umgraben im Herbst und Hacken bzw. Mulchen mindestens halbiert. Einige Starkregenereignisse im Sommer konnten dank der Wasserspeicher gut genutzt werden, so dass keine Wasserentnahme aus Brunnen oder Ilm nötig war. Besonders der dick mit Naturmulch bedeckte Boden konnte das Regenwasser auch nach längeren Trockenphasen gut aufnehmen, sicherlich auch Dank der vielen Maulwurfgänge.